26.04.2004  M&A, Gesellschafts- und Steuerrecht • Gesetzgebung • 

Verluste bei stillen Gesellschaften

Verluste aus stillen Gesellschaften, Unterbeteiligungen etc., bei denen der Gesellschafter oder Beteiligte eine Kapitalgesellschaft und als Mitunternehmer anzusehen ist, dürfen nur mit Gewinnen verrechnet werden, die diese Gesellschaft in dem unmittelbar vorangegangenen Veranlagungszeitraum oder in den nachfolgenden Veranlagungszeiträumen aus der selben Beteiligung abgezogen hat.

Im Ergebnis können somit stille Beteiligungen von Kapitalgesellschaften an Kapitalgesellschaften nicht mehr zu einem Verlustabzug führen. Eine Ausnahme gilt allerdings dann, wenn an einer Kapitalgesellschaft natürliche Personen still beteiligt sind. Hier gelten die bisherigen Regeln und die Gestaltungsmöglichkeiten bestehen fort.